Der Neubau des Reuterhauses an der Burgstraße 6 in Bitterfeld kommt planmäßig voran. In der vergangenen Woche wurde die Decke über dem ersten Obergeschoss betoniert. Damit ist ein wichtiger Bauabschnitt geschafft. Gleichzeitig haben die Arbeiten am zweiten Obergeschoss begonnen.
Auf der Baustelle laufen derzeit mehrere Arbeiten parallel. Neben Schalungs- und Bewehrungsarbeiten wird bereits an den ersten Wänden des neuen Geschosses gearbeitet. Dabei wird auch sichtbar, wie anspruchsvoll das Projekt in der Umsetzung ist. Während einige Bereiche klassisch gemauert werden, kommen an anderer Stelle Betonbauteile zum Einsatz.
Zugleich nimmt das Gebäude auch architektonisch immer deutlicher Form an. Auf der Straßenseite ist der Erker inzwischen klar zu erkennen. Er orientiert sich an der Gestaltung des historischen Vorgängerbaus. Auf der Rückseite zeichnet sich zudem der geplante Rücksprung in der Kubatur immer stärker ab. Damit wird Schritt für Schritt sichtbar, wie das neue Reuterhaus künftig aussehen soll.
Marcus Rüdiger, Leiter der Technikabteilung der NEUBI, spricht von einem wichtigen Zwischenstand: Mit der Fertigstellung der Decke über dem ersten Obergeschoss sei im Rohbau nahezu die Halbzeit erreicht. Nun beginne eine Phase, in der sowohl die architektonischen Details als auch die konstruktiven Anforderungen besonders deutlich würden.
Mit dem Reuterhaus schließt die NEUBI an der Burgstraße 6 eine Baulücke, die nach dem Rückbau des historischen Gebäudes entstanden war. Geplant ist ein Wohn- und Geschäftshaus mit fünf Dreiraumwohnungen und einer barrierefreien Zweiraumwohnung. Hinzu kommen Gewerbeflächen im Erdgeschoss und im ersten Obergeschoss. Dort werden künftig die Stadtwerke Bitterfeld-Wolfen einziehen.